09.04.2009
AWO Bundesverband
Die Krise annehmen - den Sozialstaat sichern
In den Diskussionen um die weitreichenden und unübersichtlichen Konsequenzen aus der Wirtschafts- und Finanzkrise für das soziale Miteinander mahnen Vorstand und Präsidium der AWO eindringlich, die Zukunftstauglichkeit des Sozialstaates zu sichern.
06.10.2008
Zukunftsforum Familie e. V.:
AWO und ZFF kritisieren "oberflächlichen" Familienreport"
Als "Wahlkampfgeklingel", das an den konkreten Problemen der Familienpolitik vorbeigeht, haben der AWO-Bundesverband und das Zukunftsforum Familie (ZFF) den Familienbericht von Ministerin Ursula von der Leyen kritisiert.
25.10.2008
AWO fordert kostenlosen Mittagstisch in Kindergärten und Schulen
Die Arbeiterwohlfahrt in Nordhessen bekräftigt anlässlich einer Zusammenkunft des Bezirksvorstands mit den Vertretern der Kreisverbände ihre Forderung nach der flächendeckenden Einführung gemeinsamen Mittagessen in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Es sei eine gesellschaftliche Aufgabe, zumindest durch ein entsprechendes Mittagsangebot für eine ausgewogene und ausreichende Ernährung der Kinder zu sorgen.
Das gemeinsame Einnehmen eines warmen Mittagsessen ist aus Sicht der AWO ein wichtiger Bestandteil des sozialen Lernens und der Gesundheitserziehung. „Erfolgreiches Lernen setzt voraus, dass sich die Kinder ausreichend und gesund ernähren, jedoch gibt es Hinweise, dass immer mehr Kinder nicht am gemeinsamen Essen in der Familie teilnehmen.“ betonte der Bezirksvorsitzende Fred Gieseler.
Das Mittagessen gehört nach Ansicht der AWO zum pädagogischen Auftrag von Kindergarten und Schule und damit auch in die Verantwortung der jeweiligen kommunalen Gebietskörperschaften bzw. des Landes Hessen.Zumindest für finanziell schlechter gestellte Familien muss hierbei eine diskriminierungsfreie Regelung gefunden werden, die gerade auch diesen Kindern die Teilhabe an dem Angebot ermöglicht
Der vollständige Beschlusstext zum Thema „Kinderarmut und Bildungsmisere“ finden Sie hier.
06.10.2008
Zukunftsforum Familie e. V.:
10 EURO mehr Kindergeld sind nicht genug
Zu dem gestrigen Beschluss des Koalitionsausschusses, das Kindergeld für das erste und zweite Kind um 10 € zu erhöhen, erklärt Christiane Reckmann, Vorstandsvorsitzende des Zukunftsforum Familie e.V.:
Der Koalition fehlt der Mut zu einer echten Reform des Familienlastenausgleichs.
02.09.2008
Erster Benefizabend von AWO International
Spannender Auftritt von Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder macht Schlagzeilen
Am Montagabend fand der erste Benefizabend von AWO International im Maritim Hotel in Berlin statt. Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder unterstützte mit einem Gastvortrag die Veranstaltung, deren Erlös für den Nothilfefonds der Organisation bestimmt ist.
30.08.2008
Bezirkskonferenz 2008 der AWO in Nordhessen:
Weiterentwicklung des AWO-Jugendwerks hat hohen Stellenwert
Gleich in drei Anträgen beschäftigten sich die Delegierten der Bezirkskonferenz mir der weiteren Förederung der Kinder- und Jugendarbeit des Verbandes:
30.08.2008
Bezirkskonferenz 2008 der AWO in Nordhessen:
AWO mahnt Korrekturen bei Fehlentwicklungen an
Im Rahmen der Bezirkskonferenz hat sich die Arbeiterwohlfahrt in Nordhessen mit den aktuellen Fragen der Sozialpolitik auseinandergesetzt und hierzu grundsätzliche Positionen verabschiedet.
Mit Sorge ist festzustellen, dass an verschiedenen Stellen Fehlentwicklungen deutlich geworden sind, die im Interesse der Betroffenen nicht unwidersprochen hingenommen werden können.
Die AWO in Nordhessen fordert die politisch Verantwortlichen auf bei anstehenden Reformen die folgenden Positionen und Forderungen zu berücksichtigen.
30.08.2008
97 Delegierte der AWO Nordhessen nahmen Rechenschaftsbericht entgegen und wählten neuen Vorstand
Fred Gieseler als Vorsitzender bestätigt
Die Bezirkskonferenz der AWO Hessen-Nord e. V. hat am Samstag, 30. August 2008 in Rotenburg an der Fulda Fred Gieseler einstimmig erneut für weitere vier Jahre zum Vorsitzenden gewählt.
30.08.2008
Blick auf vier erfolgreiche Jahre
Am Samstag, 30.08.2008 trafen sich zu der im Abstand von vier Jahren stattfindenden Bezirkskonferenz der Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Hessen-Nord e. V. 97 Delegierte aus neun nordhessischen AWO-Kreisverbänden. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und der Geschäftsführung sowie die Entlastung und Neuwahl des Vorstandes.
29.07.2008
AWO und Mieterbund fordern: Einkommensschwache Haushalte unterstützen
Strom und Heizkosten müssen bezahlbar bleiben
„Strom und Heizkosten müssen bezahlbar bleiben. Angesichts rasant steigender Energiepreise drohen sonst vielen Haushalten Stromsperren und eine kalte Wohnung im nächsten Winter“, warnten Dr. Franz-Georg Rips, Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), und Wilhelm Schmidt, Bundesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt (AWO). „Insbesondere einkommensschwache Haushalte trifft die Preisexplosion bei Öl, Gas und Strom mit voller Wucht. Sie müssen dringend unterstützt werden“, forderten Rips und Schmidt in einer gemeinsamen Erklärung.
27.06.2008
Kinderzuschlag: Flickschusterer statt Reform
AWO und ZFF fordern auskömliche Kindergrundsicherung für alle Kinder und Jugendlichen
Anlässlich der gestrigen Verabschiedung des Gesetzes zur Neuregelung des Kinderzuschlags im Bundestag erklärt Christiane Reckmann, Vorsitzende des Zukunftsforum Familie e.V.:
Die geringfügige Verbesserung, die die Koalitionsfraktionen im parlamentarischen Verfahren durch die Einführung eines teilweisen Wahlrechts zwischen dem Arbeitslosengeld II und dem Kinderzuschlag vor allem für Alleinerziehende erreicht haben, ist besser als nichts. Sie ändert allerdings nichts daran, dass die Neuregelung des Kinderzuschlags ab 1. Oktober diesen Jahres Flickschusterei ist.
08.05.2008
AWO-Nordhessen startet Vortragsreihe für Senioren
Die AWO-Nordhessen veranstaltet in ihren Seniorenzentren in Kassel und Baunatal kostenfreie Vortragsreihen für Senioren und pflegende Angehörige zu drei unterschiedlichen Themen: Ernährung im Alter, Wohnen im Alter und Umgang mit Demenz. Die Informationskampagne mit namhaften Fachleuten erstreckt sich über das gesamte Jahr.
18.03.2008
AWO-Spitze debattiert in Kassel Aufgaben und Strategien
Am 14./15.März 2008 trafen sich die 27 höchsten deutschen Repräsentanten des AWO-Ehren- amtes in Kassel zu einem informellen Meinungsaustausch. Einmal im Jahr werden dabei außerhalb der Arbeitsgremien Erfahrungen ausgetauscht und Strategien entwickelt.
Dieses Mal wurden Pilotprojekte für die Mitgliederwerbung mit Hilfe professioneller Agenturen und die Stärkung bürgerschaftlichen Engagements durch die Freiwilligenagenturen beschlossen. Außerdem debattierten die Bezirks- und Landesvorsitzenden eine noch effektivere Aufgabenteilung zwischen der ehrenamtlichen Verbandsarbeit und den Unternehmensstrukturen. Hier soll die strategische Steuerung klarer beim Verband liegen, die Geschäftsführer aber unternehmerisch eigenverantwortlich arbeiten.
Die Veranstaltung wurde mit einer Begrüßung des Kasseler Oberbürgermeisters Hilgen eingeleitet und von einer Stadtrundfahrt und einem Kulturprogramm abgerundet.
28.02.2008
Pressemitteilung: Endlich ist der Weg frei für den Ausbau von Betreuungsplätzen - Betreuungsgeld ist und bleibt absurd
AWO und ZFF halten die von der CDU/CSU durchgesetzte gesetzliche Festschreibung eines 'Betreuungsgeldes' für Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, für absurd und ideologisch verblendet.
19.02.2008
Pressemitteilung: MDK-Qualitätsprüfungen und -Prüfberichte unzureichend
In einer aktuellen Studie weisen Pflegewissenschaftler nach, dass die MDK-Qualitätsprüfungen und -Prüfberichte unzureichend sind. Sie treffen demzufolge keine Aussagen zur tatsächlichen Qualität der Pflege bei pflegebedürftigen Menschen. Die Pressemitteilung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. und die Zusammenfassung der Studie können Sie den beigefügten Dateien entnehmen.
13.12.2007
Arbeiterwohlfahrt startet 2-jähriges Projekt zur Zukunft sozialer Arbeit
"Wir müssen die Gesellschaft zusammenhalten"
Berlin. 'Was hält die Gesellschaft zusammen? Zur Zukunft der sozialen Arbeit in Deutschland' lautet das neue Projekt des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Die Arbeit endet mit einem Abschlussbericht am 13. Dezember 2009, dem 90. Geburtstag der AWO.
06.12.2007
Die AWO Nordhessen informiert online auf Nordhessennews!
Zum Nikolaustag geht die AWO Nordhessen auf nordhessennews.de
( www.nh24.de ) online. Unter dem Motto „Hilfe im Alter" informiert die AWO Nordhessen Rat suchende Senioren und deren Angehörige Woche für Woche aktuell über ihre vielfältigen Angebote in der Pflege. Ob Betreutes Wohnen, ambulante oder stationäre Dienste, die AWO bietet und vermittelt
Ratsuchenden maßgeschneiderte Angebote.
25.09.2007
Stellungnahme der Arbeiterwohlfahrt zum Entwurf eines Gesetzes zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung (Pflege-Weiterentwicklungsgesetz - PfWG)
Das Bundesministerium für Gesundheit hat einen Referentenentwurf für ein Gesetz zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung erarbeitet. Die Arbeiterwohlfahrt begrüßt den Willen des Gesetzgebers die unabweisbar notwenige Reform bzw. Weiterentwicklung dieser im Grundsatz richtigen Versicherungslösung voranzutreiben.
Allerdings benötigen viele der im Entwurf dargelegten Vorschläge eine differenzierte Betrachtungsweise, um letztlich eine abschließende Beurteilung abgeben zu können
20.07.2007
Freiwilliges Engagement unterstützen! Jugendwerk bildet Jugendgruppenleiter/innen aus.
Unter dem Motto
„Fit für die Jugendarbeit?“
bietet das Bezirksjugendwerk der AWO auch in diesem Jahr vom 07.10.07 bis 12.10.07 wieder eine spannende und kompakte Schulungsreihe für den Erwerb der Jugendgruppenleiter/innen-Card an.
Neben pädagogischen und rechtlichen Grundlagen, Organisations- und Planungsfragen werden auch wichtige Schlüsselqualifikationen wie beispielsweise Teamfähigkeit, Reflexion der eigenen Motivation und Rolle vermittelt.
Ein Höhepunkt ist der Seilgarten, mit leichten und schwierigen Elementen, in dem Klettererfahrung gesammelt und Teamarbeit praktisch geübt werden kann.
Die einwöchige erlebnispädagogisch orientierte Schulung für Jugendliche zwischen 16 und 27 Jahren findet im „Haus der Jugend“ (Hessisch Lichtenau) statt und kostet incl. Tagungsgebühren, Verpflegung, Übernachtung und Kletterkurs 50,- Euro.
Infos und Anmeldung ab sofort unter Elke Pfeil Jugendwerk der AWO, Tel.: 5076-472,
Fax: 0561 5076- 479 oder E-Mail: ep@jwawo.de
19.07.2007
Reader „(Kinder)Armut & Grundeinkommen“ des Bundesjugendwerks der AWO
Es handelt sich um einen gebundenen DIN-A-4-Reader mit 100 Doppelseiten und einer CD-Rom in der Innentasche. Die CD enthält eine umfangreiche und übersichtlich geordnete Sammlung von Texten, Methoden und Daten rund um die Themen Kinderarmut und Grundeinkommen.
Preis: 9 Euro (zzgl. Porto).
Infos & Bestellung: www.bundesjugendwerk.de, BuJW der AWO, Natalie Rohrbeck,
Fon: 0228/6685-117, E-Mail: natalie.rohrbeck@bundesjugendwerk.de
18.07.2007
Miteinander fürs Leben lernen: Aktion Mensch und AWO starten Wettbewerb für Kinder- und Jugendprojekte
Ob in der Theatergruppe, auf dem Fußballplatz oder beim Basteln: Im spielerischen Wettbewerb und im kreativen
Miteinander gewinnen Kinder und Jugendliche Selbstvertrauen. Das ist wichtig für jeden Einzelnen und für eine Gesellschaft. Unter dem Motto "Gemeinschaft bildet" sucht die Aktion Mensch zusammen mit dem Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) nach beispielhaften Projekten für junge Leute. Der Wettbewerb findet im Rahmen der Initiative "dieGesellschafter.de" statt und möchte Konzepte auszeichnen, die gezielt Kinder und Jugendliche in ihrem Umfeld ansprechen und ihnen ermöglichen, ihre Kompetenzen zu entdecken, zu entwickeln und zu stärken. Einsendeschluss ist der 30. Dezember 2007.
Weitere Informationen und die Teilnahmeunterlagen erhalten Interessenten im Internet unter http://dieGesellschafter.de/gemeinschaftbildet oder direkt bei der Aktion Mensch.
Quelle: Pressemitteilung der Aktion Mensch vom 16.07.2007
24.06.2007
AWO ruft zur energischen Bekämpfung von Rechtsextremismus in Deutschland auf
Magdeburg. Auf ihrer Bundeskonferenz in Magdeburg hat die Arbeiterwohlfahrt (AWO) den Magdeburger Appell 'Demokratie heißt Freiheit!' verabschiedet, um "ein deutliches Zeichen gegen den Rechtsextremismus in Deutschland zu setzen", so der AWO Bundesvorsitzende Wilhelm Schmidt.
Rechte Gruppierungen übernehmen in wachsendem Maße 'klassische' Aufgaben der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege. Durch das Unterwandern von zivilgesellschaftlichen Strukturen droht rechtes Gedankengut jedoch in besonderem Maße gesellschaftsfähig zu werden. "Dies wird die AWO in ihrer Arbeit vor Ort massiv bekämpfen", betonte Schmidt im Beisein des Vorsitzender der Initiative 'Gesicht zeigen', Uwe-Karsten Heye. Ein wichtiger Baustein in der Praxis ist dabei die Schulung der eigenen Mitarbeiter und der Ausbau von Jugendhilfestrukturen.
23.06.2007
Aufbruch in die Zukunft beschlossen
Magdeburg. Einstimmig hat die Sonderkonferenz der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Magdeburg ihre Reformvorhaben zur Verbandsmoderniserung auf den Weg gebracht. "Mit den Beschlüssen von Magdeburg", so der AWO Bundesvorsitzende Wilhelm Schmidt, "begibt sich die AWO in eine gute Zukunft als wichtiger Wohlfahrtsverband in Deutschland."
Die Förderung und praktische Gestaltung des sozialen Ehrenamtes und des bürgerschaftlichen Engagements gehört zu den herausragenden verbandspolitischen Aufgaben. Diese sind noch einmal gestärkt worden. Alle AWO-Verbände mit sozialen Einrichtungen und Diensten werden künftig ihre Rolle im Markt der Sozialwirtschaft noch aktiver zu gestalten haben und die Effizienz ihrer Leistungserbringung optimieren müssen, um den hohen Qualitätsanspruch sichern zu können.
Die Beschlüsse von Magdeburg:
31.05.2007
Abschließendes Grundsätzepapier zur Verbandsentwicklung vorgelegt
Unter der Bezeichnung "Verbandsentwicklung" wird derzeit in der Arbeiterwohlfahrt eine Debatte über die Modernisierung als Mitgliederorganisation und als professioneller Dienstleister geführt. Anspruchsvoll ist dabei der Gedanke einer Entflechtung der Verantwortung für die operativen Geschäfte und für den Idealverband. Mit solch einer neuen Verantwortungsteilung ist die strategische Verknüpfung beider Aufgabenbereiche unter einem gemeinsamen Wertedach sicher zu stellen. Beraten und verabschiedet wird das Grundsätzepapier auf der außerordentlichen Bundeskonferenz am 22./23.06.2007 in Magdeburg.
25.05.2007
Jugendwerk fördert mulikulturelles Verständnis
"Multikulti!? - Sind wir tatsächlich ein Einwanderungsland?“, dieser Frage gingen 24 Sozialassistenten aus Schwalmstadt-Ziegenhain während eines Bildungsurlaubs in der Weltstadt Berlin nach.
Ziel war es, das in der Politik oft theoretisch diskutierte Thema "Multikulti" anschaulich zu machen und das Miteinander der Kulturen zu fördern und dadurch Verständnis zu erzielen.
Im Rahmen eines umfangreichen und spannenden Programms konnten sich die Jugendlichen in der Europakita der AWO davon überzeugen, wie schon die Kleinen die Möglichkeit bekommen, sich Dank deutscher und muttersprachlicher Erzieher, in diese Gesellschaft zu integrieren.
15.05.2007
Familienpolitischer Appell:
"Eine Familienpolitik, die alle Kinder fördert, statt Familien splittet"
Zum Internationalen Tag der Familie und anlässlich der heutigen Ratstagung der europäischen Familienminister/-innen wendet sich die Arbeiterwohlfahrt zusammen mit zahlreichen anderen Verbänden und Organisationen in einen Familienpolitischen Appell an die Bundesregierung.·
18.04.2007
Die Arbeiterwohlfahrt in Nordhessen trauert um Brigitte Mende
Am Dienstag, 17. April 2007 ist unsere langjährige Bezirksvorsitzende und Ehrenvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt in Nordhessen Brigitte Mende im Alter von 79 Jahren verstorben.
Sie hat 17 Jahre, von 1983 bis 2000, als Vorsitzende den Bezirksverband Hessen-Nord e. V. der Arbeiterwohlfahrt geführt, ihn menschlich und fachlich tief greifend geformt, so dass dieser wesentlich zum Ausbau der Sozialstandards in Nordhessen beigetragen hat.
Als Anerkennung für ihr beispielgebendes, nie ermüdendes Engagement, ehrte sie die Arbeiterwohlfahrt mit der Goldenen Verdienstspange und der höchsten Auszeichnung, der Marie-Juchacz-Medaille. Das Land Hessen zeichnete sie mit dem Ehrenbrief des Landes aus und 1998 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.
Sie war geistreich und warmherzig. Und sie war fest davon überzeugt, dass sich unsere unvollkommene Welt zum Besseren ändern lässt. Die Arbeiterwohlfahrt hat Brigitte Mende viel zu verdanken.
Sie bleibt in unseren Herzen.
15.03.2007
Überarbeitete Fassung des Grundsätzepapiers zur Verbandsentwicklung vorgelegt
Als Beschlussgrundlage für die regionalen Delegiertenkonferenzen sowie die AWO-Sonder- konferenz am 22./23.06.2007 in Magdeburg hat die Bundeskommission nunmehr die überarbeitete Fassung des Grundsätzepapiers zur Verbandsentwicklung vorgelegt, in welches die Ergebnisse der fünf Regionalkonferenzen eingeflossen sind.
16.02.2007
Kleinkinder brauchen hilfreichen Beistand statt Ideologie!
AWO und ZFF unterstützen die Krippenforderung von Ministerin von der Leyen
Traditionell hat die katholische Soziallehre einen hohen Stellenwert bei CDU und CSU. Hieran sollten sich auch die Anhänger des westdeutschen Familienbildes der 1950er Jahre erinnern. Das Kernanliegen dieser Soziallehre ist es, Menschen weder zu bevormunden, noch sie mit ihren Sorgen allein zu lassen, sondern ihnen hilfreichen Beistand zu leisten. Nichts anderes fordert Bundesfamilienministerin, Dr. Ursula von der Leyen, wenn sie mit mehr Krippenplätzen bessere Bedingungen für die Wahlfreiheit von Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder schaffen will.
22.02.2007
Regierungsentwurf: Gemeinnützigkeitsreform
Das Bundeskabinett hat am 14. Februar 2007 dem Entwurf eines Gesetzes zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements (»Hilfen für Helfer«) zugestimmt. Der Entwurf geht über die Ankündigungen des Finanzministers Steinbrück hinaus, da nun auch die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements als gemeinnütziger Zweck in den Gesetzestext aufgenommen wurde:
Die bayrische Staatsregierung hat außerdem einige weiterreichende ergänzende Vorschläge gemacht, welche angesichts der Zustimmungspflicht durch den Bundesrat ggf. noch mit einfließen könnten:
14.02.2007
Internationaler UNICEF-Bericht zur Situation der Kinder in Industrieländern
Deutschland ist nur Mittelmaß, wenn es darum geht, verlässliche Lebensumwelten für die junge Generation zu schaffen. Bei dem UNICEF-Vergleich der zentralen Aspekte kindlicher Entwicklung in 21 Industrieländern kommt Deutschland nur auf Rang 11. Die Niederlande führen die UNICEF-Tabelle als kinderfreundlichstes Land an, gefolgt von Schweden, Dänemark und Finnland. Besonders schlecht schneiden Großbritannien und die USA ab. UNICEF hat die Lage der Kinder erstmals anhand von sechs Dimensionen umfassend verglichen: materielle Situation, Gesundheit, Bildung, Beziehungen zu Eltern und Gleichaltrigen, Lebensweise und Risiken sowie eigene Einschätzung der Kinder und Jugendlichen. Für den Bericht wurden Daten aus internationalen Studien und Untersuchungen auf Länderebene ausgewertet.
09.02.2007
Gesellschafter-Projekt fördert auch 2007 weiterhin Aktionen
Zum Gesellschafter-Projekt hat die Aktion Mensch im April 2006 ein eigenes Förderprogramm eingerichtet. Ausgehend von der Frage »In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?« sollen darüber konkrete soziale Projekte vor Ort ermöglicht werden.
Im Rahmen des Förderprogramms können Projekte von freien gemeinnützigen Organisationen mit bis zu 4 000 Euro bezuschusst werden, die zu mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft beitragen und in denen sich Menschen auf freiwilliger Basis für Andere engagieren.
Bereits in 2006 sind über 1 200 Initiativen und Projekte mit einer Gesamtsumme von rund 4,5 Mio. € gefördert worden.
Für das Jahr 2007 stehen voraussichtlich bis zu 8 Mio. € zur Verfügung.
02.02.2007
Jugendwerks-Programm 2007
Das Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Hessen-Nord ist in vielfältiger Weise im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Hierbei werden durch verschiedenste Veranstaltungen die Angebote für Kinder- und Jugendliche der AWO-Ortsvereine unterstützt. Hinzu kommt eine breite Palette von Freizeit- und Bildungsangeboten für Kinder und Jugendliche aus allen Regionen Nordhessens.
25.01.2007
Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements
Die Arbeiterwohlfahrt Nordhessen begrüßt grundsätzlich die Initiative der Bundesregierung zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements. Zum Zweck der Information, Dokumentation und Transparenz der Diskussion stellen wir folgende ausgewählte Dokumte bereit:
15.01.2007
Zukunftsforum Familie (ZFF): Bei Teilzeit wird noch falsch gerechnet
Seit dem 1.1.2007 gibt es das Elterngeld. Hiervon werden viele junge Familien profitieren! Eine Gruppe von Eltern wird jedoch nach dem neuen Gesetz massiv benachteiligt. Dass die vielen Arbeitslosengeld II beziehenden Familien einen Einkommensverlust im Vergleich mit dem Erziehungsgeld erleiden (einjährige, anstelle zweijähriger Leistung), ist bekannt. Doch auch für Eltern, die beide nebeneinander Teilzeitarbeit und Elterngeld verbinden möchten, anstatt sich nacheinander dabei abzulösen, hat das Paragraphenwerk mehr als einen „Schönheitsfehler“.
07.12.2006
AWO International ruft auf zur Beteiligung an „Deine Stimme gegen Armut“
- Täglich sterben allein an den Folgen von Hunger und Unterernährung 24.000 Menschen weltweit.
- Mehr als 860 Millionen Menschen können nicht lesen und schreiben.
- In den ärmsten Ländern ist eine Schwangerschaft lebensgefährlich: Eine von 48 Frauen stirbt bei der Entbindung.
- Mehr als eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
- Jährlich sterben elf Millionen Kinder an vermeidbaren Krankheiten.
Dies sind Zahlen, die erschrecken und doch nur einige wenige der unzähligen Fakten zur Armut sind, die im Jahr 2000 die Regierungschefs dieser Welt bewogen hatten, die Millenniumserklärung der Vereinten Nationen und die darin enthaltenen Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) zu unterzeichnen. Das Ziel: Bis 2015 die Anzahl der in extremer Armut lebenden Menschen auf die Hälfte zu senken. Fünf Jahre nach Verabschiedung dieser Erklärung ist es nicht gut um dieses Vorhaben bestellt. Und das, obwohl die Menschheit heute die Mittel hat, die Armut zu beseitigen und damit die Wahrscheinlichkeit von Elend, Tod, Flucht und Krieg weltweit zu verringern.
Am 7.7.2007 ist Halbzeit auf dem Weg zur Verwirklichung der Ziele. „Deine Stimme gegen Armut“ bietet Organisationen und Einzelpersonen die Möglichkeit, sich aktiv für das Ende der Armut einzusetzen. AWO International unterstützt die Aktion und fordert ihre Mitglieder und Interessierte auf, sich zu beteiligen. Schon ein kleiner Beitrag ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg.
04.12.2006
Plädoyer: Diffenzierter Arbeitsmarkt zur Integration langzeitarbeitsloser Menschen
Langzeitarbeitslose Personen haben derzeit nur geringe Chancen auf eine dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt. Dies betrifft insbesondere die Gruppe der gering bzw. wenig Qualifizierten, der älteren Langzeitarbeitslosen sowie der Personen mit multiplen Vermittlungshemmnissen. Die AWO hält es für dringend notwendig, den betroffenen langzeitarbeitslosen Menschen passgenaue und individuell abgestimmte Angebote zur Teilhabe am Erwerbsleben zu unterbreiten.
Mit dem Plädoyer "Für einen Differenzierten Arbeitsmarkt zur Integration langzeitarbeitsloser Menschen" legt die AWO ein abgestuftes Gesamtkonzept öffentlich geförderter Beschäftigung vor und benennt konkrete Forderungen zur Umsetzung eines Differenzierten Arbeitsmarktes und steht auf dieser Grundlage als kompetente Partnerin für die politische Diskussion auf Bundesebene und
in den Regionen bereit.
20.11.2006
Pressemitteilung: Sozialbericht 2006: Chancengerechtigkeit durch Bildung
"Die Bundesrepublik ist weit davon entfernt, über ein modernes Bildungssystem zu verfügen" hat heute (20.11.2006) der Bundesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Wilhelm Schmidt vor der Bundespressekonferenz in Berlin anlässlich der Vorstellung des AWO-Sozialberichts 2006 "Chancengerechtigkeit durch Bildung - Chancengerechtigkeit in der Bildung" erklärt. Der Sozialbericht 2006, in dem namhafte Bildungswissenschaftler u.a. eine Bewertung der AWO-Bildungs-Streitschrift vom September d.J. vornehmen, untersucht und zeigt, wie sehr und
weit an vielen Stellen Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen.
17.11.2006
Verbände fordern Ausbau der öffentlich geförderten Beschäftigung für Langzeitarbeitslose
Deutscher Gewerkschaftsbund, Diakonie, Arbeiterwohlfahrt und Paritätischer Wohlfahrtsverband fordern einen Ausbau der öffentlich geförderten Beschäftigung für Menschen, die auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt auf absehbare Zeit keine Chance haben.
04.09.2006
Grundsätzepapier zur Verbandsentwicklung
Unter der Bezeichnung "Verbandsentwicklung" wird derzeit in der Arbeiterwohlfahrt eine Debatte über die Modernisierung als Mitgliederorganisation und als professioneller Dienstleister geführt. Anspruchsvoll ist dabei der Gedanke einer Entflechtung der Verantwortung für die operativen Geschäfte und für den Idealverband. Mit solch einer neuen Verantwortungsteilung ist die strategische Verknüpfung beider Aufgabenbereiche unter einem gemeinsamen Wertedach sicher
zu stellen.
15.08.2006
Stellungnahme der AWO zu den Eckpunkten zur Gesundheitsreform 2006
Der AWO-Bundesvorstand hat eine Stellungnahme zu den Eckpunkten zur Gesundheitsreform verabschiedet. Trotz einiger positver Impulse fällt die Bewertung eher negativ aus. Die grundlegenden Probleme des Gesundheitswesens werden mit den in den Eckpunkten beschriebenen Maßnahmen keinesfalls behoben. Die Chance, wirksame Strukturreformen auf der Seite der Leistungserbringer anzustoßen und die Einnahmen der Gesetzlichen
Krankenversicherung nachhaltig zu stärken, ist vertan worden.
05.07.2006
25.07.2006
Spendenaufruf Aktion Deutschland Hilft: Krieg in Nahost
Aufgrund der Ausweitung des Krieges im Nahen Osten rufen die AWO International und Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der Hilfsorganisationen, zu Spenden für die betroffene Bevölkerung. Bis zum Freitag sind mehr als 300 Libanesen getötet worden, über 1.000 verwundet , 700.000 Menschen
06.07.2006
Eltern, die Teilzeit arbeiten, werden benachteiligt
Berlin. Auf einen gravierenden Webfehler im geplanten Elterngesetz weisen die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und der familienpolitische Fachverband Zukunftsforum Familie (ZFF), anlässlich der mehr...
05.07.2006
Rückgang bei Mutter-Kind-Kuren unter der Lupe
Alle Fraktionen des Deutschen Bundestages sehen mit Blick auf den drastischen Rückgang von Mutter-Kind-Kuren erheblichen Klärungsbedarf. Bei einem Expertengespräch im mehr...
04.07.2006
AWO legt Streitschrift zur Bildungspolitik vor
Berlin. Unzufrieden mit den Bildungskompromissen in der Föderalismusreform hat sich heute vor der Presse der Bundesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Wilhelm Schmidt, bei der Vorlage einer Bildungsstreitschrift der AWO gezeigt. "Wir sind mit den Ergebnissen überhaupt nicht einverstanden, Bildung mal 16 führt uns in die Sackgasse und nicht zurück an die Spitze internationaler Vergleichsstudien", sagte Schmidt. mehr...